Die Reise in den Norden

 

Nach der Woche in Yaoundé bin ich in den Norden Kameruns gereist, nach Koza, ein Dorf in dem ich 6 Monate leben und im Krankenhaus arbeiten werde. Die Reise war ungeheuer anstrengend aber auch total aufregend!! Zunächst ging es nachts mit dem Zug von Yaoundé nach Ngaoundere. Zum ersten Mal hab ich begriffen, warum wir in Mathe immer diese blöden Krümmungsruckfreien Übergänge berechnen mussten...auf der Zugfahrt gab es nämlich KEINE ruckfreien Übergänge. Schlafen war quasi unmöglich, weil man andauernd hin und hergeworfen wurde. Bei jedem Stop drängen sich draußen Leute vors Fenster und verkaufen alles mögliche: Getränke, Mandarinen, Bananen...sich auf der Reise mit Nahrung zu versorgen ist also kein Problem.
In Ngaoundere angekommen haben wir den Bus nach Maroua genommen. Im Bus war es total eng und stickig, wir sind den ganzen Tag gefahren und das nach einer schlaflosen Nacht im Zug. Im Bu
s ist man immer wieder eingenickt, aber erholsam war es nicht, da man so eingequetscht war und andauernd aufgewacht ist. Ich war ziemlich k.o! Abends sind wir in Maroua angekommen und haben dort die Nacht verbracht. Am nächsten Tag ging es mit dem Bus weiter nach Mokolo, danach mit dem Motorrad nach Koza. Begleitet hat mich auf der Reise M Zeng, ein Lehrer aus Yaounde. Ich war echt froh, dass ich die Reise nicht alleine bewältigen musste.

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